Produktqualität

Verantwortung für das Produkt

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Bremsen im Auto müssen zuverlässig und effektiv sein, da sie über Sicherheit der Verkehrsteilnehmer entscheiden. Die Effizienz der Bremsen hängt von ihrer Konstruktion direkt ab, deswegen sind die Bremsbeläge von so großer Bedeutung und die regelmäßige Prüfung ihres Zustands genauso.

Qualitätsprozeduren, nach denen wir uns jeden Tag richten, stimmen mit den Normen PN-EN ISO 9001:2009 und PN-EN ISO 14001:2005, PN-N-18001:2004 und der Technischen Spezifikation ISO/ TS 16949 überein.

Dieses System unterliegt einer ständigen Verbesserung, weil das Qualitätsmanagement für unser Unternehmen und für jeden Mitarbeiter eine tägliche Pflicht ist.

Wir verstehen, wie die Hingabe und die persönliche Verantwortung aller Mitarbeiter für die Verbesserung der Prozesse in der Firma und dadurch die Steigerung der Kundenzufriedenheit wichtig sind.

ISO/TS 16949, ISO 9001, ISO 14001, PN-N-18001

TS 90011400118001

Unsere Firma handelt in Übereinstimmung mit Umweltschutzvorschriften und aus diesem Grunde wurde das System für Umweltmanagement nach der ISO-Norm 14001 eingeführt. Wir setzen keine Schwermetallverbindungen ein, die eine Gefahr für die Umwelt und Autofahrer bilden könnten. Außer sicherer Herstellung beschäftigen wir uns mit Recycling und Abfallwiederverwertung. Wir holen ab, sammeln und verarbeiten verbrauchte Bremsbeläge aus Autowerkstätten und Kundendienststellen. Die von uns verwendeten Methoden der Neutralisierung stimmen mit den Regeln von Recycling überein. Auf diese Art und Weise zurückgewonnene Materialien werden als Komponente für Herstellung der neuen Bremssystemteile verwendet.
Unsere Produkte besitzen Homologationen ECE R-90 und R-13.

Forschung und Entwicklung

Seit Jahren führt LUMAG eine dynamische Forschungs- und Entwicklungstätigkeit (R&D) und kann dank ihrer Ergebnisse den Kunden sichere und moderne Produkte mit hoher Fertigungsqualität anbieten. Wir suchen ständig nach neuen Lösungen und modifizieren unsere Produkte auf diese Weise, dass sie den wachsenden Kundenanforderungen gerecht werden.

In unserem Labor entstehen Rezepturen für Produkte, die sich durch hohe Bremswirkung im breitem Temperatur-, Geschwindigkeits- und Belastungsbereich sowie durch hohe Lebensdauer auszeichnen. All das ist dank strengen Prüfungen an Prüfanlagen, die die tatsächlichen Einsatzbedingungen der Produkte simulieren, und an Testfahrzeugen möglich.

Mit hochspezialisierten Prüfständen sowie dank der Begeisterung und des Engagement des erfahrenen Ingenieur-Teams können wir an Realisierung der anspruchsvollsten Projekte herangehen. Durch diese Verbindung ist es uns gelungen, Reibmaterialien erfolgreich auszuarbeiten, die die Anforderungen der Erstausrüstung erfüllen, und sie dann in die Serienproduktion einzuführen

Eigenschaften der Produkte

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1. Betrieb in Hochtemperaturen

Häufiges, starkes und langes Bremsen, besonders von schweren Fahrzeugen, verursacht intensives Erwärmen der Bremsen. Aus diesem Grunde ist die Beibehaltung der Bremswirkung der heißen Bremsen eine wichtige Eigenschaft, die über die Sicherheit im Straßenverkehr entscheidet.

Während einer kurzen und leichten Bremsung, wenn es zu keiner starken Erwärmung des Reibpaars kommt, sind Trommelbremsen und Scheibenbremsen fast gleich wirksam. Erst eine starke Erwärmung verursacht einen Unterschied in ihrer Bremswirkung.

Zwei Faktoren beeinflussen die Senkung des Bremsmomentes:

  • Ausdehnung der Bremsenteile, besonders der Trommelbremse
  • Neigung des Reibmaterials zum Fading

2. Härte
Härte ist die Fähigkeit eines Materials gegen plastische Verformungen bei lokaler Druckausübung auf seine kleine Fläche entgegenzuwirken. In der Regel steigt die Verschleißfestigkeit mit der Härtesteigerung, aber es gibt sehr viele Abweichungen von dieser Regel. Die Härte ist also kein Indikator für die Verschleißfestigkeit.

Von der Härte hängt das Wert des spezifischen Drucks an den Kontaktflächen des Reibpaars ab. Je höher die Härte, desto höher müssen auch der spezifische Druck, die Reibkraft und die Temperatur der lokalen heißen Stellen an den Kontaktflächen sein, was die Lebensdauer der Bremsscheibe beeinflussen kann.

3. Bremswirkung und Fading

Unter Bremswirkung wird die Möglichkeit verstanden, große Verzögerung und kurzen Bremsweg zu erreichen. Fading ist ein Schwund der Bremswirkung. Es ist eine Warnung für den Autofahrer, dass die Bremsen heiß sind und dass das Fahrzeug auf diese Weise gefahren werden soll, dass die Bremsen abkühlen. Es wird zwischen Betriebs- und kritischen Fading unterschieden. Betriebsfading bedeutet eine geringe Senkung der Bremswirkung wegen Bremsenerwärmung. Nach einer momentanen Erwärmung und Abkühlung soll ein Reibmaterial seine volle Bremswirkung wiedergewinnen.

Während einer vehementen Notbremsung von hoher Geschwindigkeit oder einer langen Bremsung bei einer Bergabfahrt kann es zu einer abrupten und starken Verminderung des Reibwertes kommen, was mit dem Begriff „kritischer Fading“ bezeichnet wird. Er kann den Bremsweg sogar verdoppeln und eine Unfallursache werden.

4. Leise Bremsen

Kontinuierlicher Fortschritt in Fahrzeugkonstruktion trägt zu Minimierung der bekannten Lärmquellen in Autos bei. Dadurch werden immer häufiger Lärmquellen wahrgenommen, die bisher nicht beachtet wurden, wie z.B. der Lärm aus dem Bremssystem. Neben der Konstruktion des Bremssystems, der Bremsscheibe und des technischen Zustands des Fahrzeugs werden Bremsbeläge als die häufigste Quelle der Geräuschentstehung gesehen. Änderung der Zusammensetzung und einiger Eigenschaften des Reibmaterials übt einen bedeutenden Einfluss auf das Komfortverhalten der Bremse aus. Änderung der Belaggeometrie ist auch eine Modifikation des Reibmaterials. Eine populäre und zufriedenstellende Maßnahme ist auch das Abschrägen der Reibbelagkanten. Eine andere Methode ist das Vorbeugen der möglichen Verbreitung der Schwingungen zwischen einzelnen Bremssystemteilen und der Übertragung dieser Schwingungen auf die Spannelemente und auf die Fahrzeugaufhängung. Änderungen können auf Verstärkung der einzelnen Elemente oder auf ihrer Dämpfungssteigerung beruhen. Deswegen werden Bremsbeläge von ihren Herstellern mit einem zusätzlichen Dämpfungselement, einem sog. Shim versehen, der eine mehrschichtige Struktur aufweist.

5. Reibwert

Der Reibwert ist das Verhältnis der Reibkraft zu der Reaktionskraft der Fläche (der Trommel, der Bremsscheibe). Angestrebt wird ein konstanter Reibwert in einem breiten Bereich der Temperaturen, der Geschwindigkeiten und der Lasten. Reibmaterialien mit einer großen Streuung des maximalen und des minimalen Reibwertes sind für Geräusch- und Schwingungsbildung anfällig.

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